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das mädchen, das an liebe kaputt geht

„Das Mädchen, das an Liebe kaputt geht“, Graphic Novel, Viviana Kammel

Die Graphic Novel „Das Mädchen, das an Liebe kaputt geht“ behandelt den Charakter des Liebens, als einen Akt der Wiederholung und unmöglichen Akt der Transgression, sowie das Faktum des Liebens, den Körper als Ort des Liebesaktes und der Empfindung.

„Das Mädchen, das an Liebe kaputt geht“ muss erst die Liebe finden. Sie entdeckt sie, liebt sie, fürchtet sie und verlässt sie. Doch dann kehrt sie wieder zu ihr zurück. Ihre Liebe wird zur Passion, das Lieben zum Exzess, der Körper zum Ort von Lust, Schmerz, Leben und Tod. Am Ende triumphiert die Liebe …

Der Akt des Liebens, als eine sich oberflächlich modulierende Wiederholung, im Kontext zu seinem Faktum, ist Gegenstand der Graphic Novel, inhaltlich und formal.

Nach Niklas Luhmanns „Liebe: Eine Übung“ (1969) und Gilles Deleuzes „Francis Bacon: Logik der Sensation“ (1981).

"Das Mädchen, das an Liebe kaputt geht", Cover, Viviana Kammel, 2013

„Das Mädchen, das an Liebe kaputt geht“,
Graphic Novel, Viviana Kammel

> Video

„Das Mädchen, das an Liebe kaputt geht“ – Teaser
Regie: Viviana Kammel, Szenenbild und Kostüm: Julia Schaaf und Viviana Kammel, Schauspielerin: Katja Weilandt

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das ‚unmenschliche‘ gesicht in der großaufnahme

„Das unmenschliche Gesicht in der Großaufnahme“, Essay von Viviana Kammel

„Das universale Gesicht, so die These, welches nicht mehr zwischen menschlichem und unmenschlichem Gesicht unterscheidet, mutiert in der historischen Genese des Films zum Albtraum und impliziert die Horribilität einer Egalität, welche die Identität per se aufhebt.
Das unmenschliche Gesicht in der Großaufnahme wird zum Auslöser eines Traumas über den Verlust des Gesichts als Identifikationsträger, welches sich als sprachlicher Komplex in einem neurotischen Selbst– Erhaltungstrieb äußert, wobei der Film zum Teil der Neurose wird, welche von ihm genährt wird.
Die These soll an der Ausstellungspraxis des unmenschlichen Gesichts in der Großaufnahme, mit dem Fokus auf das Maschinen-, Tier- und Kannibalen- Gesicht, an Filmbeispielen diskutiert und untersucht werden.
Die Krise der Identität wird am Maschinenmenschengesicht, in Steven Spielbergs A.I. – Artificial Intelligence (USA 2001), die der Sprache am Tiergesicht, in Werner Herzogs Grizzly Man (USA 2005) und die des Seins am Kannibalengesicht, in Claire Denis’ Trouble Every Day (F 2001) analysiert.“ Viviana Kammel

"Das 'unmenschliche' Gesicht in der Großaufnahme" von Viviana Kammel

auseinandersetzung mit thoreaus „über die pflicht zum ungehorsam gegen den staat“

Video (Script / Edit) Viviana Kammel, 2013

Audiovisuelle Auseinandersetzung mit Henry David Thoreaus Essay „Über die Pflicht zum Ungehorsam gegen den Staat“ (1849), entstanden als Rückprojektion für die Performance „Ungehorsam + Staat“.

Filmausschnitte aus Fritz Langs METROPOLIS (1927), Merian C. Coopers & Ernest B. Schoedsacks KING KONG (1933), Sergei Michailowitsch Eisensteins PANZERKREUZER POTEMKIN (1925), Pier Paolo Pasolinis MEDEA (1969) und DIE 120 TAGE VON SODOM (1975) u.a. // Bilder von Caspar David Friedrich „Kreuz und Kathedrale im Gebirge“ (1812), Christoph Schlingensiefs DAS DEUTSCHE KETTENSÄGENMASSAKER (1990) und Stanley Kubricks A CLOCKWORK ORANGE (1971) u.a. // Musik von John Murphy – „Taxi (Ave Maria)“ & „The Tunnel“ / ost: „28 days later”, Luigi Cherubini & Maria Callas – „Medea“, Sex Pistols – „Anarchy in the U.K.“ u.a.

Ungehorsam&Staat
Flyer für die Performance „Ungehorsam + Staat“ (8. Juni 2013),
Viviana Kammel, Collage, 2013

Video (Script / Edit), Viviana Kammel, 2013
Video

ode 3ooo

ODE 3OOO, photo video with a poem, Viviana Kammel, Berlin/12/2013, music @ stroboscope end: „Voice Piece for Soprano“ by Yoko Ono (at MoMA NY 2010)

„Palast der Republik“ – Kommentar zum Abriss / About the demolition

Ode 3000
Video

alice im brunnen

„Alice im Brunnen“ – Trickfilm, Viviana Kammel, 2011

Nach Lewis Carrolls „Alices Abenteuer im Wunderland“ (aus dem Englischen übersetzt von Martin Karau), verwendete Musik: „Canon in D“ von Johann Pachelbel

Carrolls Alice erlebt Abenteuer im Wunderland.
Meine Alice ist eine Verlorene, eine in einen Brunnen, einen Schacht Gefallene, die einen Ausweg aus diesem sucht und deren kindliche Phantasie ihr im kollabierenden Blick hilft aufzustehen, zu suchen, mutig, zuversichtlich, und am Leben zu bleiben.

Für meine Brüder. Eine Hommage an die kindliche Phantasie.


Video

film

Redakteurin bei Filmgalerie 451 (Auswahl): CHRISTOPH SCHLINGENSIEF – EDITION: „Chance 2000 – Partei der letzten Chance“ / „Hamlet“ / „Quiz 3000 – Du bist die Katastrophe!“ / „Eine Kirche der Angst vor dem Fremden in mir“ / „Der fliegende Holländer“ / „Kunst und Gemüse, A. Hipler“ / „The African Twin Towers – Der Ring – 9/11“ / „Der Animatograph“ / „Atta Atta – Die Kunst ist ausgebrochen“ / „U3000“ / „Deutschland-Trilogie“ / „Die 120 Tage von Bottrop“ / „United Trash – Die Spalte“ / „Mutters Maske“ / „Egomania – Insel ohne Hoffnung“ / „Via Intolleranza II“ (in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut München und dem Nachlass Christoph Schlingensief) // Hans Neuenfels‘ KLEIST – TRILOGIE: „Heinrich Penthesilea von Kleist“, „Die Familie oder Schroffenstein“, „Europa und der zweite Apfel“ // ROLAND KLICK – FILME – Edition: „Deadlock“, „Supermarkt“, „White Star“, „Roland Klick – The Heart is a Hungry Hunter“, Kurzfilme. Die jeweiligen Booklets enthalten 20-40 Seiten.

Filmgalerie 451

Dramaturgie, Redaktion, Casting, Production Manager: u.a. bei Heinz Emigholz‘ Spielfilm DIE LETZTE STADT, Irene von Albertis Spielfilm DER LANGE SOMMER DER THEORIE, Kathrin Krottenthalers & Frieder Schlaichs Dokumentarfilm CHANCE 2000 – ABSCHIED VON DEUTSCHLAND, Omer Fasts Spielfilm CONTINUITY und Kurzfilm AUGUST, Irene von Albertis / Miriam Dehnes / Esther Gronenborns Episodenfilm STADT ALS BEUTE, Hauptrolle in Harry Kümels Kurzfilm STORY OF A METAMORPHOSIS (Europe – 99euro-films II)